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 Eine lange Einleitung spare ich mir, ich bin wie alle anderen auch zu den Koi gekommen, was man ja unter Rubrik Folienteich noch sehen kann. Im Oktober 2002 begann ich mit dem Bau meines ersten echten Koiteichs. Der Teich sollte mindestens ein Volumen von 30m³ haben ( er wurde größer). So wurde die Grube ca. 9 mtr.Lang ca. 4mtr. Breit und ca.1,75 Tief. Zum eingrenzen der Aussenmaße wurden eine PVC Wasserleitung in Form einer groben Acht ausgelegt, dann habe ich entlang der Leitung im Abstand von 30cm,  40cm. lange Holzpflöcke in die Erde geschlagen. Die Pflöcke wurden alle auf die gleiche Höhe eingeschlagen, die Maße wurden mit einem Nieviliergerät geprüft. Danach habe ich den PVC Schlauch auf die Pflöcke geschraubt, so hatte ich eine Teicheingrenzung die umlaufend exakt auf gleicher Höhe war. Jetzt ging es ans graben, ca.6 Wochen hat es gedauert bis die Grube ausgehoben war.Die Arbeiten wurden von mir und meinem Schwiegervater (72 Jahre) ausgeführt. Besonders mühselig war, dass wir alles von Hand ausheben mußten und den Aushub dann 50 mtr. zum Container karren mußten.  Nachdem die Erdarbeiten fast abgeschlossen waren wurden die Leitungen von den Bodenabläufen und des Skimmers verlegt, dazu wurden KG Rohre DN 100 verwendet. Die Entfernung zum Filter beträgt ca.15 mtr. Eine Leitung wurde als Rücklauf vom Filter zum Teich verlegt. Jetzt ging es an die Feinarbeiten. Alle Wände wurden geglättet und die Form des Bodens festgelegt, (Schrägen zum Bodenablauf). Jetzt wurde ein Rand von 40cm Breite und 25cm Tiefe abgestochen und mit Estrich aufgefüllt. Die Arbeit dauerte 2 Tage. Nun mußte eine ca.10 cm dicke Estrichschicht für den Boden aufgebracht und abgerieben werden, was recht zügig voran ging. (Fotos Seite 2). Jetzt ging es daran die Wände für die spätere Laminierung mit GFK vorzubereiten. Ich habe mich dabei für die Gips-Jute Methode endschieden, dabei werden Jutestreifen in ca. 2m² große Stücke geschnitten und in sehr wässerigen Gips eingelegt. Nachdem sich das Gewebe vollgesaugt hat werden die gipsgetränkten Jutestücke auf die Wand gelegt und mit einem Gummihandschuh geglättet. Die Arbeit wird so oft wiederholt bis alle Wandflächen so verkleidet sind. Anschließend werden die Stöße mit einem Gewebestreifen verspachtelt. Man sollte diese Arbeit sehr gewissenhaft durchführen,  weil sich jede Unebenheit beim anschließenden laminieren durchdrückt. Spätestens jetzt sollte man dafür sorgen das die Teichgrube gegen Regen oder sonstige Umwelteinflüsse geschütz wird. (Fotos Seite 3).  Ich habe mich dazu entschlossen ein freitragendes Dach über die gesamte Grube zu bauen, da jede Stütze bei allen folge Arbeiten nur stören würde. Der Dachstuhl wurde aus 8 x 16 Kanthölzer gezimmert. Als Unterkonstruktion wurden Herras Zaunelemente verwendet, wo später die Folie drauf gelegt wurde. Die Elemente haben den Vorteil das sich bei Regen keine Wassersäcke bilden können ausserdem konnte die Plane so auch gegen Sturm gesichert werden. Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren ging es ans laminieren. Die ganzen Arbeiten angefangen vom grundieren über das laminieren bis hin zum letzten Arbeitsgang dem Auftragen des Topcoats stellten keine Probleme dar. Diese Arbeiten kann jeder selber ausführen, man sollte sich aber dabei nicht unter Zeitdruck setzen. Das Ergebniss sieht man auf dem letzten Foto Seite 3.

Tips und Anregungen nehme ich gerne an.   

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f.hall@barrensteinerland.de                                       Eintrag ins Gästebuch wäre nett.  Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!

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